Donnerstag, 30. Dezember 2010



Ich verliere mich in diesem Augenblick.
Bin so weit weg, nichts kann mich halten.
Entfesselt, ungebremst, ein Kind der Träume.
Will wachsen, leben, mich ergötzen
Am süßen Duft der Freiheit Mein.
Werf' ab die Ketten die mich binden
Brauch nur den Wind und seine Stimme.
Kraft gesammelt, voller Mud
Lass ich von Leidenschaft mich treiben.
Glaub' nur an mich und meine Stärken
Vergesse all die dunklen Stunden
Die einst mich quälten Nacht für Nacht.
Freigeist, Träumer, Sonderling.
Steh an der Schwelle - fliegen oder fallen.
So breit ich meine Flügel aus
Damit zu greifen jeden einzeln Stern.
Doch seh' ich ein, ich bin kein Engel
Fall tief hinab ins dunkle Ungewisse.
Bin verloren, tot, vergessen.
Kann nicht fliegen nur durch Stolz
Mit Schwingen, die aus Eisen sind.




Montag, 18. Oktober 2010

Vergessen ?


Da ist sie wieder, diese verzehrende Angst, die mich langsam von innen nach aussen zu zerfressen droht. Sie kommt langsam und das macht sie so gefaehrlich. Du spuerst, wie sie sich durch deinen Koerper frisst, dein Denken bestimmt und dich zu einem grausamen Menschen macht. Diese Angst vergiftet deinen Geist, pflanzt Gedanken hinein, die allem und jedem ein Leid zufuegen wollen, die dir eigentlich etwas bedeuten. Sie will diesen Menschen wehtun, so wie sie dir wehtun, unbewusst, oder bewusst, sei dahingestellt. Es interessiert sie nicht, diese Angst. Sie naehrt sich von deinem egoistischen Wesen, deinem Willen, alles kontrollieren, nichts verpassen zu wollen. Fest nistet sie in dir, saugt sich in dir fest, ohne das du dich von ihr loesen kannst.

Vergessen. Vergiss mein nicht. Vergessen. Das ist die Angst. Vergessen werden. Unwichtig sein. Nicht mehr ein elementarer Bestandteil eines anderen Lebens zu sein. Der Grund ist einfach: Egoismus. Du handelst egoistisch, laesst alles zurueck, was dir je etwas bedeutet hat und fragst dich dann auch noch: Warum? Hah. Wie dumm von dir zu glauben, sie koennten ihr Leben nicht ohne dich leben. "Ich werde immer an dich denken" Natuerlich. "Ich werde dich so schrecklich vermissen" Sicherlich. Und dann sind drei Monate um und diese Luecke, die ihr nie zu fuellen glaubet, ist besetzt. Du kommst nach Hause und stehst hinten an. Deinen Platz, hat jemand eingenommen. Warum auch nicht. Du kannst ihm keine Vorwuerfe machen. Er war DA. Er war NICHT am anderen Ende der Welt. Er KONNTE an ihrem Leben teilnehmen. DU nicht. Du WARST 20.000 Kilometer entfernt. Es sollte dich nicht wundern. Warum sollte sie dir von ihren Problemen, ihren Gefuehlen, ihren Aengsten, ihren Erlebnissen berichten, wenn sie jemanden an ihrer Seite haben, die es erleben koennen? Nein. Du kannst ihnen keine Vorwuerfe machen.

Doch du sitzt Tag fuer Tag auf deinem Bett, deine Gedanken schweifen zu diesen beiden besonderen Menschen und du fragst dich: was tun sie? Sind sie gluecklich? Lachen sie? Weinen sie? Du wirst darauf keine Antwort bekommen. Eine Nachricht zu schreiben, ist ein viel zu anonymer Weg, mit jemandem sein Leben zu teilen. Sieh es ein. Du bist nicht mehr Teil dieses Lebens. Deinen Platz werden unweigerlich andere Menschen einnehmen. Deine Eifersucht, deine Missgunst, deine Wut, sind voellig unangebracht. Lass dich nur weiter von deiner Angst verspotten. Wie ein Blatt Papier in einem Buch, wirst du ins Regal gestellt. Eine Weile noch, betrachten sie dich andaechtig. Doch sie werden immer seltener kommen. Die Tage werden laenger, das Licht matter. Und du vergilbst, nur noch eine blasse Erinnerung, an vergangene Tage . . .

Freitag, 1. Oktober 2010

W R I T T E N W O R D S


Endlich. Endlich ist sie wieder da. Lange war sie verloren geglaubt und ich fing bereits an, an mir selbst zu zweifeln. Immer hatte ich mir gewuenscht ein Autor zu werden, andere Menschen an meiner Kreativitaet und meinen Abenteuern teil haben zu lassen. Doch kurz bevor ich das Land verlasse, verlaesst mich die Muse. Mein Kopf ist wie leer gefegt, ich stelle mich an, wie eine 9-Jaehrige. Das Leerzeichen auf dem Computer blinkt mir hoehnisch entgegen. Ja, ich weiss. Ich kann nicht mehr Schreiben. Blockade. Etwas, das jeder Autor so sehr fuerchtet. So viele Ideen schwirrten in meinem Kopf herum, doch je mehr ich versucht war sie auf eine Seite zu bannen, umso mehr entglitten sie mir. Frustration machte sich breit. Dann die Zweifel. Kannst du es ueberhaupt? War das mit dem Schreiben nur so eine Phase? Ich hatte Angst. Entsetzliche Angst mir selbst nicht mehr gerecht zu werden. Ich wollte weder mich, noch meine Seelenverwandte enttaeuschen. Jedes Wort fiel mir schwer, jeder Satz den ich in unser RPG einbringen wollte war eine Qual. Es waere sicher besser gewesen, sie haette sich in dieser Zeit ein Buch geschnappt.
Aber jetzt ist SIE wieder da. Meine Muse, aus der Versenkung aufgetaucht. Es ist ein wunderbares Gefuehl, meine Finger ueber die Tastaur fliegen zu sehen. Ich kann meine Gedanken gar nicht schnell genug abtippen! Doch ich habe eine weitere Form des Schreibens fuer mich entdeckt. Mopsi, dein Buch, ein Geschenk zum 18., fuellt sich jeden Tag mehr. Es ist viel befreiender mit einem Kuli in der Hand zu schreiben und jedes Wort, welches ich aufs Papier setze auch wirklich mit aller Leidenschaft zu schreiben. Ohne dieses Buch gehe ich nicht mehr aus dem Haus. Oft ueberkommt mich eine Idee mitten auf der Strasse. Dann setze ich mich auf eine Bank und schreibe. Schreibe mir alles von der Seele. Es tut so gut.

Danke, das du wieder da bist.

http://www.fanfiktion.de/u/Aki+Royal+Disorder

Donnerstag, 23. September 2010

P R O U D



"What have you done today, to make you feel proud" ?!
Nothing! Ich tue nichts, auf was ich stolz sein koennte. Ich melde mich nicht regelmaessig, mache Menschen ungluecklich, die ich nie ungluecklich sehen wollte und komme einfach nicht aus meinem Trott heraus. Ich war so dumm zu glauben, hier , in Australien ein Abenteuer erleben zu koennen. Wie Peter Pan, einfach nie erwachsen werden. Bullshit! Was hab ich mir nur dabei gedacht?! Gar nichts. Ich habe einfach egoistisch gehandelt, meinen Liebsten vor den Kopf gestossen und sie fast 20.000 Kilometer weit von mir zurueck gelassen. So etwas ist nicht zu entschuldigen. Ich will nicht sagen, dass es ein Fehler war diesen Schritt zu gehen. Oder vielleicht doch? Ich verstehe mich selbst nicht mehr. Jede Nacht liege ich wach, weil in meinem Kopf die Gedanken Achterbahn fahren. Rauf und runter. Rauf und runter. Ich komme einfach nicht zur Ruhe, kann nicht mehr klar denken. Sehnsucht ist ein so schreckliches Gefuehl. Haette ich gewusst, wie schmerzhaft dieses Gefuehl ist, waere ich vielleicht nie gegangen. Nicht zu wissen, wie es zu Hause ist, was die anderen ohen mich machen, wie es ihnen geht, ist wie ein schwarzes Loch, welches alles in sich aufsaugt. Mir bleibt nur das Schreiben meiner Geschichten. Ich kann fluechten, muss niemandem Rechenschaft ablegen. Dort bin ich sicher, nur dort. Doch auch ich bin nicht davor sicher, brutal in die kalte Realitaet gerissen zu werden. Dann sind sie wieder dam die Aengste, die Vorwuerfe, die Gewissensbisse.
Ich wollte dich nie verlezten, oder vor den Kopf stossen. Seit deiner Nachricht geht es mir nicht mehr wie vorher. Mein Bauch zieht sich zusammen wenn ich daran denke wie sehr ich dich enttaeuscht habe. Du musst meine Entschuldigungen nicht glauben, das verstehe ich schon. Dennoch sollst du wissen, das ich es vermisse, mit dir in Kontak zu treten. Ich brauche ein Ventil und du bist einfach nicht da! Ja scheisse verdammt. Jetzt sitze ich in einer Bibliothek zwischen vielen Menschen und mir kommen die Traenen. Weil es nun mal weh tut. Du hast es selbst gesagt. Das zwischen uns geht ueber Liebe-Liebe einfach hinaus.
Noch 34 Minuten, dann ist meine Zeit abgelaufen. Dann werde ich zurueck laufen, eine halbe Stunde lang, mich zurueck in mein Bett legen, unter der Decke verkriechen und in meine Welt fluechten. Zwischen zwei Buchdeckeln und weissen Seiten, die sich jeden Tag schneller fuellen, mit Gedanken, Geschichten, Gefuehlen. Es wird dir einen Einblick in das geben, was ich hier erlebt habe. . . Wenn du es ueberhaupt noch lesen moechtest, denn P R O U D wirst du in diesem Moment nicht sein koennen.

Sonntag, 15. August 2010

Start a new Day . . .


Halli Hallo ihr Lieben :3
Ja, nun ist es endlich soweit. Auch ich habe mir einen Blog angegelgt. Größtenteils soll dies der Eigenwerbung dienen, denn wer einmal erfolgreich sein will muss sich schon früh Fans machen ^.~
Im Klartext heißt das, dass ihr hier immer erfahren werdet, wie und wann es mit meinen Geschichten weitergeht und wann die neuen veröffentlicht werden.
Vor Kurzem habe ich mit einer Geschichte über Luzifer & den Erzengel Gabriel begonnen. Der Prolog ist unter http://www.fanfiktion.de/s/4c56f8420000aec60c9032c8 zu erreichen. Ich hoffe auf einige Kommentare, denn nur so kann ich mich selbst verbessern und auf eure Wünsche eingehen :3
Das Konzept für die Story steht zwar schon, aber kleine Anregungen sind immer förderlich für den Lauf der Geschichte ^.~
So, jetzt will ich euch aber nicht weiter nerven, sondern euch zum Lesen schicken xD
Viel Spaß & Danke
Khyra <3